Parajuru, der kleine Ort 120 km südlich von Fortaleza, ist also die erste Station unserer KiteTour durch den Nordosten Brasiliens. Nachdem die Schulungsbedingungen dort perfekt sein sollen – Stehbereich mit Flachwasser – haben wir uns entschieden, unsere ersten KiteRebelz BrasilienCampz hier stattfinden zu lassen.
Wie sich vor Ort herausstellen sollte, war das das Beste, was wir machen konnten: Hier findet man eine super Flachwasserlagune mit zumeist (je nach Tidenstand) riesigem Stehbereich. Die Lagune ist nur durch einen schmalen Sandstreifen, an dem schöne kleine Wellen auflaufen, vom Meer getrennt. Perfekt also nicht nur für Könner, sondern auch für Anfänger, um zu lernen, zu üben und zu trainieren. Auch unsere Teilnehmer haben in den 2 Wochen wahnsinnig viel gelernt - und wie ihnen das Camp gefallen hat, lest Ihr unter KiteCampz Brasilien.
Viel gibt es dort noch nicht, bekannt ist Parajuru in letzter Zeit vor allem durch das Werbeengagement des Hotels Paraiso do Sol, dem Sozialprojekt einer Österreicherin, geworden, sowie – und das war einer unserer Beweggründe – durch die sich gerade neu im Bau befindliche Station von Thomas Beckmanns Kiteboarding Club.
Die Kiteboarding Station wird derzeit von Barry und Karolina geleitet – einem super-netten britisch/polnischen Paar. Derzeit wird zwar noch überall fleißig gehämmert und gesägt, aber man kann natürlich schon Kurse und auch Storage machen und es gibt Süßwasser. Gegen Ende der Saison soll die Station dann fertig sein. Solltet Ihr Pläne haben, dort einen Kurs zu machen, fragt am besten direkt an der Station unter brazil@kiteboarding-club.com an, wie der aktuelle Stand ist.
Das „soziale Hotel“, das Paraiso do Sol, in dem wir mit unseren Schülern unterkommen, ist super-schön, wenn auch für brasilianische Verhältnisse etwas teuer (um die 60 Euro für’s Doppelzimmer). Finanziert wird durch die Einnahmen allerdings auch eine Hotelfachschule, in der brasilianischen Jugendlichen aus der Umgebung durch die Ausbildung eine berufliche Perspektive geboten wird.
Um’s Eck liegt der in den 1970er Jahren vor allem bei Aussteigern und Hippies beliebte Ort Canoa Quebrada, der für seinen wunderschönen Strand mit den roten Felsen bekannt ist. Heute tobt dort am Strand und in den kleinen Gässchen das Partyleben.
Wenn abends am „Broadway", der Haupt-Fußgänger-Straße, die mobilen Caipirinha-Bars ihre Büdchen aufbauen um ihre Cocktails zu shaken, ist der Grundstein für einen soliden Partyabend gelegt.
Ansonsten kann man sich vor Ort sowohl Strandbuggies als auch Pferde ausleihen, sich vor dem eigenen Bungalow massieren lassen, die Zirkus- und Capoeira-Shows genießen oder auch selbst Capoeira- oder Forrò-Stunden nehmen. Ausflüge wie etwa eine Bootstour auf dem Rio Jaguaribe oder ein Besuch der Künstlerstadt Cascavel bucht man vor Ort











